„America first“ und das Ende der US-Finanzhegemonie
Am 30. und 31. Juli 2026 erfolgte auf dem internationalen Devisenmarkt erstmals seit der Asienkrise von 1998 eine großangelegte gemeinsame amerikanisch-japanische Intervention zur Stützung des japanischen Yen, der im letzten halben Jahr massiv an Wert verloren hatte, nachdem er bereits seit langem schwächer geworden war – zum Vergleich: 2012 war ein Dollar nur 78 Yen wert. Kostete ein US-Dollar Anfang Oktober 2025 noch rund 148 Yen, so waren es Ende Juli 2026 bereits knapp 164 Yen.
Zugleich mehrten sich nicht zuletzt u.a. aufgrund der infolge des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise und der massiven Ausgabenpolitik der japanischen Regierung Befürchtungen einer zunehmenden Inflationsgefahr. Zwar liegt die Inflation insgesamt noch unter 2 Prozent, doch die Produzentenpreise weisen bereits eine Steigerungsrate von über 7 Prozent auf. Außerdem nimmt die Regierung unter Sanae Takaichi trotz eines – nach neuer IWF-Definition – noch immer eklatanten Schuldenstands von rund 200 Prozent des BIP massiv neue Schulden auf, um u.a. die stark steigenden Verteidigungsausgaben und ein großes Entlastungs- und Konjunkturpaket für die Wirtschaft zu finanzieren. Rund 24 Prozent der japanischen Staatsausgaben werden gegenwärtig durch neue Schulden gedeckt. Dies alles setzt die Bank of Japan zunehmend unter Druck, ihre jahrzehntelange Niedrigzinspolitik zur erhofften Ankurbelung der Wirtschaft aufzugeben.
Vor diesem Hintergrund kaufte die für solche Geschäfte zuständige New York Federal Reserve Bank Ende Juli im Auftrag des US-Finanzministeriums für bis zu geschätzt 10 Mrd. Euro Yen und nutzte dafür den Exchange Rate Stabilization Fund (ESF) des Ministeriums. Die BOJ wiederum wendete geschätzt 85 Mrd. US-Dollar für den gleichen Zweck auf, davon allein fast 60 Mrd. USD am 30. Juli. Dabei nutzte sie den Auslandsdevisenfonds (Foreign Exchange Fund Special Account – FEFSA) des japanischen Finanzministeriums sowie die 2020 etablierte Foreign and International Monetary Authorities Repurchase Facility (FIMA) der Federal Reserve Bank, letztere, um bis zu 59 Mrd. USD für die Stützungskäufe des Yen durch die zeitweise Beleihung von US-Bonds im Bestand des FEFSA gegen US-Dollar zu finanzieren.
Die Aktion verfolgte offenbar vor allem vier Ziele:
1. Verhinderung der Handels- und Inflationswirkungen eines weiteren Wertverfalls des Yen: Die USA haben angesichts des dauerhaften deutlichen US-Handelsdefizits mit Japan (im Juni 2026 über 70 Mrd. USD) kein Interesse an einer weiteren Verbilligung US-amerikanischer Importe aus Japan wegen eines schwächeren Yen. Aus einer handelspolitischen Perspektive sind die USA vielmehr eher an einem schwachen US-Dollar interessiert, der die US-Exporte erhöhen soll. Für Japan gilt, dass ein schwacher Yen zwar positive Effekte auf japanische Exporte hat. Dies kann aber einerseits wegen Donald Trumps Besessenheit mit Handelsbilanzsalden die Gefahr von neuen US-Strafzöllen nach sich ziehen. Andererseits droht eine Erhöhung der japanischen Inflation durch teurere notwendige Importe von Energieträgern (Erdöl und Erdgas), Maschinen, Chemikalien und Lebensmitteln. Dies wiederum würde den Druck auf die BOJ erhöhen, die Zinsen zur Inflationsbekämpfung zu erhöhen, was wiederum die ohnehin eher schwache japanische Konjunktur negativ beeinträchtigen könnte.
2. Verhinderung oder Begrenzung einer Zinserhöhung in Japan: Über 26 Prozent des japanischen Staatshaushaltes werden mittlerweile für den Schuldendienst aufgewendet. Potenziell steigende Zinsen bedrohen damit nicht nur die japanische Konjunktur, sondern schüren Befürchtungen einer Schuldenkrise, wenn die japanische Regierung immer höhere und zinsbedingt zusätzliche Beträge für den Schuldendienst finanzieren müsste. Die Angst vor einer neuen Konjunktur- und Finanzkrise, die potenziell auch auf andere Länder in Asien übergreifen könnte, vereint daher die japanische und US-amerikanische Regierung. Letztere hat dabei zwei zusätzliche Motive für die Abwendung zumindest einer starken japanischen Zinserhöhung: Erstens befürchtet man eine Zunahme des geopolitischen Einflusses des Kontrahenten China auf ein von Wirtschaftskrisen geschütteltes Asien. Zweitens könnte eine weitere Verringerung der Zinsschere zwischen den USA und Japan (mittlerweile noch rund 4 Prozentpunkte) Investitionen in Japan attraktiver machen und Kapitalströme aus den USA nach Japan umlenken.
3. Verhinderung eines Verkaufs US-amerikanischer Staatsanleihen durch die BOJ: Über 22 Prozent des US-Budgets müssen mittlerweile für den Schuldendienst für die fast 40 Billionen US-Dollar Staatsschulden aufgewendet werden. Japan ist mit rund 1,2 Billionen US-Dollar der größte staatliche Auslandsgläubiger der Vereinigten Staaten. Sollte die BOJ nun in größerem Stil US-Anleihen verkaufen, um US-Dollar für Stützungskäufe des Yen auf dem Devisenmarkt zu gewinnen, würde dies den Ertrag der Papiere über sinkende Kurse steigern (Ertrag = Nominalwert + vereinfacht garantierte Zinszahlung minus Kaufpreis/Kurswert) bzw. die Nachfrage nach neuen Treasury Bonds reduzieren, welche in den üblichen Auktionen nur zu höheren Zinsen abgenommen werden würden. In einem solchen Fall müssten die USA also noch mehr für ihre exorbitante und unter Trump massiv steigende Staatsverschuldung bezahlen.
4. Bewahrung des Yen-Carry-Trades: Die Zinsdifferenz zwischen Japan und den USA ist nicht zuletzt die Basis für ein lang etabliertes Geschäftsmodell von Wallstreet-Investoren. Beim Yen-Carry-Trade nehmen diese zu den günstigen japanischen Zinsen Geld und legen es in den USA in höherverzinslichen Wertpapieren etc. an. Der Ertrag ermöglicht es ihnen so, nach Bedienung und Tilgung des Kredits einen nennenswerten Gewinn zu generieren. Offenbar war es ein Anliegen des US-Finanzministeriums, diesen lukrativen Kapitalzufluss in die US-Finanzmärkte einschließlich des Treasury-Bereichs aufrechtzuerhalten, indem eine auch ansonsten für die US-Position negative Zinserhöhung durch die BOJ vermieden wurde. Dies könnte auch auf das für die gegenwärtige US-Administration nicht ungewöhnliche Interesse hindeuten, die eng mit ihr verbundenen Geldelite der USA vor potenziellen Geschäftseinbußen zu bewahren. Schließlich ist Scott Bessent selbst ein ehemaliger Hedgefonds-Manager und Großinvestor.
Dass die USA dabei ausgerechnet Euros verkauften, um den Yen zu stützen, lag wohl an zwei Aspekten: Zum einen wollte man offensichtlich die Devisenmarktintervention nicht mit US-Dollars durchführen, um den Kurs des Dollars nicht zu schwächen und damit einerseits die Inflation in den Vereinigten Staaten durch erhöhte Importpreise (inklusive der daraus resultierenden Anreize für eine Zinserhöhung durch die Fed) weiter anzuheizen und andererseits keinen zusätzlichen Druck zur Erhöhung der Verzinsung von US Treasury Bonds (zum Ausgleich etwaiger Währungsverluste für ausländische Anleger) zu generieren. Zum anderen verblieben dann neben Gold nur die Euros in den Währungsreserven als verfügbare liquide Mittel, und nachdem Gold als ultimative Reserve betrachtet wird und die Risiken der Marktintervention zumindest teilweise auf die Europäer (aufgrund der zu erwartenden Abwertung des Euro gegenüber dem Yen) überwälzt werden konnten, wählte man eben die Option des Euro-Verkaufs.
Tatsächlich waren die Effekte der Devisenmarktintervention eher überschaubar:
1. So stieg der Yen-Kurs gegenüber dem US-Dollar zwar von knapp 164 Yen pro USD () am 29.7.2026 auf 156 Y/USD am 3.8.2026. Seitdem hat er sich jedoch knapp unterhalb der Schwelle von 160 Y/USD eingependelt; etwa die Hälfte des Interventionseffektes ist also bereits wieder verpufft. Dies hat dazu geführt, dass es Spekulationen über eine neuerliche Intervention und begründet erscheinende Erwartungen einer Zinserhöhung durch die BOJ im September gibt. Am 31. Juli hatte die BOJ noch entschieden, den Leitzins zunächst bei einem Prozent zu belassen.
2. Bezüglich des Euro-Yen-Kurses ergab sich in Folge der Intervention tatsächlich eine Abwertung des Euro von gut 187 Y/EUR auf etwa über 180 Y/EUR, welche seitdem ebenfalls wieder zu über der Hälfte rückgängig gemacht wurde. Am 17. August kostete ein Euro knapp 185 Yen.
3. Demgegenüber veränderte sich im Verhältnis von Euro und US-Dollar entgegen der Erwartungen kaum etwas. Im Gegenteil: Nach der Intervention schwächte sich der Wert des Dollars, der seit Mitte April etwas stärker geworden war (am 17.4.2026 kostete ein Euro knapp 1,18 USD, am 29.7.2026 knapp 1,14 USD), deutlich ab. Am 3. August kostete ein Euro gut 1,15 USD, was auf schlechte Konjunktur- und Inflationsdaten sowie die grundlegende Volatilität der US-Politik zurückgeführt wird.
Was folgt nun daraus für die Internationale Politische Ökonomie, das internationale Finanzsystem und die Rolle des Euro in der Weltwirtschaft?
1. Die Yen-Intervention zeigt die gegenwärtige Rücksichtslosigkeit der USA gegenüber den etablierten Abstimmungsgepflogenheiten unter den Zentralbanken im Rahmen der internationalen Finanz-Governance. So wurde die EZB über den Verwendung der erklecklichen Euro-Summe offenbar erst nach der Intervention durch die US-Behörden informiert. Das US-Finanzministerium verwies stattdessen darauf, dass Entscheidungen über den ESF ausschließlich vom Ministerium unter Berücksichtigung der Lageeinschätzung durch die Fed erfolgen. Der US-Finanzminister Scott Bessent nannte die Intervention mit Blick auf die Europäer gar lapidar eine „reallocation of our reserves“ und implizierte damit, dass dies die EZB und die EU gar nichts angehen würden. Damit ist die Aktion ein deutlicher Ausdruck der „America first“-Haltung der US-Regierung, die geringschätzig glaubt, auf ihre formalen Verbündeten und andere wichtige Wirtschaftsakteure keine Rücksicht nehmen zu müssen.
2. Zugleich wird deutlich, dass es mit der vermeintlichen globalen Dominanz einer US-Supermacht nicht mehr allzu weit her ist. So zeigt die klare Abschwächung des Interventionseffekts auf den Devisenmärkten, dass die an Mario Draghis berühmte Aussage in der Euro-Krise 2012 erinnernde, vollmundige Ankündigung Bessents “We will do whatever it takes to support them in a way that helps the American economy, the American taxpayer, and stabilizes the global economy.” offenbar wenig Eindruck gemacht hat. Tatsächlich wird die Glaubwürdigkeit einer globalen Durchsetzungsfähigkeit der US-Finanzpolitik mittlerweile auf den Märkten sehr skeptisch betrachtet.
3. Vielmehr zeigt die Angst vor Zinserhöhungen und den Kosten der Verschuldung, dass sich die US-Finanzpolitik massiven Grenzen gegenübersieht. US-Bonds werden nicht mehr automatisch und bedingungslos als Anlage nachgefragt und stellen keine jederzeit zu verkaufende Reserve mehr dar. Dies wird durch die Maßnahmen der Fed deutlich, die den Verkauf von US Treasuries durch die BOJ verhindern sollten. Damit sinkt der Anreiz, Treasury Bonds in großem Stil im Finanzportfolio öffentlicher Akteure wie Zentralbanken und Währungsreservefonds von Finanzministerien zu halten.
4. Die Yen-Stützung dürfte somit auf den Finanzmärkten die Suche nach Alternativen zu US Treasuries () intensivieren. Denn auch die politische Instrumentalisierung von Auslandsvermögen wie im Fall des Einfrierens von internationalen Guthaben Russlands oder des Iran sowie geoökonomisch motivierter Finanzmarktinterventionen zugunsten von US- bzw. Trump-Verbündeten wie Argentinien oder Japan erhöhen die politischen Risiken für Anleger und zwingen sie zur Diversifizierung. Mittlerweile hat Gold mit 27 Prozent der globalen offiziellen Zentralbankreserven die US-Bonds (22%) als primäre Reserveposition von Zentralbanken abgelöst. An dritter Stelle steht der Euro (15%). Obwohl für diese Entwicklung teilweise Bewertungseffekte verantwortlich sind, ist in den letzten Jahren eine offensiven Aufkaufpolitik von Gold insbesondere von Seiten Chinas, Polens und der Türkei zu beobachten. Außerdem wird der Euro dadurch zu einer immer wichtigeren Reservewährung, dass jüngst auch die EZB ihre Repo-Fazilität (EUREP) wie die US FIMA Facility ausgebaut hat. Durch den Mechanismus, der von den fünf führenden nationalen Zentralbanken des Euro-Systems (Deutsche Bundesbank, Banco de España, Banque de France, Banca d’Italia, De Nederlandsche Bank) umgesetzt und von der EZB koordiniert wird, können Zentralbanken außerhalb des Euro-Gebiets gegen Hinterlegung von auf Euro lautenden Sicherheiten (i.e.L. hochwertige Staatspapiere) bis zu 50 Mrd. Euro an Liquidität erhalten. Damit erweitern sich für Zentralbanken und Regierungen die Möglichkeiten, über Euro zu verfügen, was Zusatzanreize für den Erwerbs von in Euro dotierten Bonds schafft. Dass sich der Euro mittlerweile tatsächlich als robuste Alternative zum US-Dollar präsentiert, sieht man nicht zuletzt daran, dass die Yen-Intervention keineswegs zu Lasten des Euro-Dollar-Kurses ging.
In der Konsequenz lässt sich nach dem jetzigen Stand sagen, dass die koordinierte Devisenmarktintervention der Fed und der BOJ von Ende Juli 2026 wahrscheinlich nicht so erfolgreich und nachhaltig waren, wie sich das die Finanzministerien der USA und Japans vorgestellt haben. Vor allem aber zeigt sie klar, dass die unangefochtene Dominanz der USA im Weltwirtschafts- und -finanzsystem passé ist. Denn auch die Motive der Beteiligung des US-Finanzministeriums mit den Befürchtungen eines weiter steigenden Inflations- und Zinsdrucks auf die US-Wirtschaft bzw. US-Staatsverschuldung verdeutlichen, dass der US-Dollar (und damit US Treasuries) seine Rolle als dominante Weltreservewährung graduell, aber spürbar verliert. Zwar sind Befürchtungen einer Finanzkrise angesichts der hohen US-Verschuldung und damit verbundene Problemszenarien wohl noch ebenso schwach begründet wie angesichts der i.e.L. innerstaatlichen japanischen Verschuldung (87 Prozent der japanischen Staatsanleihen werden von japanischen Akteuren gehalten) die Angst vor einer neuerlichen Asien-Krise. Doch die Unsicherheit aufgrund der relativ hohen Auslandsverschuldung der USA (31 Prozent der US-Staatsschulden sind in nichtamerikanischer Hand) und die geringen Währungsreserven der Fed dürften zu einer weiter zunehmenden finanzpolitischen Interventionsfreudigkeit der US-Regierung und zu schrittweisen Unterminierung der Unabhängigkeit der Fed führen, etwa um mittels einer politisch motivierten Zinspolitik die weitere Verschuldung und Wirtschaftsankurbelung zu ermöglichen. Der damit verbundene Vertrauensverlust gegenüber der Stabilität und Berechenbarkeit der US-Geldpolitik wird die Schwächung des US-Dollar als globale Reservewährung weiter vorantreiben und damit letztlich das seit Jahrzehnten dominante Wirtschaftsmodell der USA – Finanzierung eines großen Handelsdefizits und inländischen Wachstums durch umfangreiche Kapitalzuflüsse aus dem Ausland plus problemlose Staatsverschuldung auf der Basis der Möglichkeit, diese mit der allseits akzeptierten eigenen Währung zu begleichen zu können – sukzessive unterminieren. In der Folge dürften die USA ihre globale wirtschafts- und finanzpolitische Sonderrolle zu einem maßgeblichen Teil verlieren.
Auch wenn die EZB und die EU strategisch noch nicht als vollwertige finanzpolitisches Gegengewicht zu den USA anzusehen sind (obwohl die Instrumente der EZB mittlerweile durchaus konkurrenzfähig erscheinen), zeigt gerade die vermeintliche Machtdemonstration des US-Finanzministeriums und der Fed somit, dass sich die internationale Finanzarchitektur deutlich verändert und sich ebenso wie das internationale politische System auf eine volatile multipolare und damit von geoökonomischer Konkurrenz und selektiver Kooperation geprägte Ordnung zubewegt. Es ist an der Zeit, dass sich die Europäer auch in dieser Hinsicht verstärkt mit der Frage der europäischen Souveränität befassen.
Literatur / Links
Arslanalp, Serkan/Eichengreen, Barry/Simpson-Bell, Chima (2022): The Stealth Erosion of Dollar Dominance: Active Diversifiers and the Rise of Nontraditional Reserve Currencies. IMF Working Paper 22/58, March 2022; https://www.imf.org/-/media/files/publications/wp/2022/english/wpiea2022058-print-pdf.pdf .
Blot, Christophe u.a. (2025): Dominance in Transition? The Future of the Dollar and the Euro. EGOV/EP Monetary Dialogue Papers, October 2025; https://www.europarl.europa.eu/cmsdata/298228/OFCE_Final%20MD%20October.pdf .
International Monetary Fund (2026): Finance & Development – Geoeconomics and the return of economic statecraft, June 2026; https://www.imf.org/-/media/files/publications/fandd/article/2026/06/fd-june26-geoeconomics.pdf .
Proaño, Christian/Hümmrich, Martin (2025): The U.S. Dollar Dominance: Origins, Status Quo, and Implications for Europe, Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung 2 (2): 175–195; https://fis.uni-bamberg.de/server/api/core/bitstreams/b89f333b-0ac9-456a-82f8-088c811f79d6/content .